Kostenfreie Werbung mit Google AdGrants

von Unbekannt

Mehr Chancen für gemeinnützige Organisationen

Gemeinnützige Organisationen verdienen mehr Unterstützung, immerhin verfolgen sie das Ziel, das Allgemeinwohl zu fördern. Vor allem kleine Vereine, die sich hauptsächlich durch Spenden oder Beiträge von Mitgliedern finanzieren, haben es schwer, bestehen zu bleiben. Ihnen fehlt das Geld für wirksame Werbung und neue Mitglieder bleiben aus. Der gute Wille wird jedoch belohnt: Mit Google AdGrants erhalten gemeinnützige Organisationen bis zu 10.000 US-Dollar pro Monat für Werbemaßnahmen, um ihre Reichweite effizient zu erweitern und so neue Spender und/oder Mitglieder zu erreichen. Vor allem kirchliche Träger können davon ebenfalls profitieren: Christliche Werte können und sollen nicht gekauft werden, durch Geld für Werbemaßnahmen können diese jedoch nicht nur allgemein verbreitet, sondern vor allem der passenden Zielgruppe in ganz konkreten Projekten vorgestellt werden.

Funktionen und Richtlinien

Google AdGrants kann sowohl automatisch genutzt werden, als auch selbstständig bedient werden. Ersteres kommt vor allem dann in Frage, wenn wenig zeitliche Ressourcen vorhanden sind. AdWords Express verwaltet dann fast ganz von selbst Ort und Zeit der einzelnen Anzeigen. Es muss lediglich die Zielgruppe ausgewählt, drei Textzeilen verfasst sowie das Tagesbudget festgelegt werden.

Entscheidet man sich für eine selbstständigere und zeitintensivere Verwendung des Programms, kann man mit Hilfe diverser angebotener Tools alle Kampagnen selbst verwalten.

Wichtig bei beiden Optionen ist die Einhaltung der Richtlinien: Jede Anzeige muss auf Text basieren und darf keine Medien wie Fotos oder Videos enthalten. Die Werbeanzeigen erscheinen dabei stets passend zum aktuellen Suchbegriff und erreichen somit Personen, die Anfragen stellen, die zur beworbenen Organisation passen. Die Kampagnen müssen deshalb auf Keywords basieren. Die entsprechende Werbeanzeige wird zudem immer erst unter zahlenden Anzeigenbetreibern angezeigt. 

Die Kosten pro Klick überschreiten dabei nie die 2$-Grenze. Jeden Monat werden kostenlos 10.000$ zur Verfügung gestellt.

Wer ist berechtigt?

Um Google AdGrants zu nutzen, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. So sind derzeit Organisationen aus 20 Länder (darunter Deutschland, Frankreich, Niederlande und Österreich) berechtigt, das Programm zu nutzen.

Zunächst muss ein Teilnahmeantrag ausgefüllt werden, dies funktioniert direkt über den Internetauftritt unter dem Reiter „Registrieren“. Bildungseinrichtungen, Gesundheitsorganisationen sowie Behörden und staatliche Organisationen sind dabei ausgeschlossen. Zusätzlich muss die Gemeinnützigkeit anerkannt sein sowie den erforderlichen Zertifizierungen (Gleichbehandlung, Entgegennahme und Nutzung von Spenden) zugestimmt werden. Auch eine Live-Website darf nicht fehlen. Sollte man dann eine Google AdGrants Qualifikation erhalten, muss man darauf achten, auch weiterhin die Richtlinien des Programms zu erfüllen, sonst kann ein Ausschluss erfolgen.

Achtung: Sperrungen vermeiden

Seit dem 01. Januar 2018 wurden einige Richtlinien des Programms angepasst. Erfahrungsgemäß ist eine schnelle Anpassung nötig, da sonst eine Sperrung droht. Auch für neu angemeldete Mitglieder ist die Einhaltung der Regeln sehr wichtig. Das Problem dabei: Ein Ausschluss aus dem Programm wegen Nicht-Einhaltung geschieht meist ohne Vorwarnung. So sind der Qualitätsfaktor, die Kontostruktur, Sitelink-Erweiterungen und bestimmte Regeln für die eigene Website dringend zu beachten. Durch unsere langjährige Erfahrung wissen wir, dass sich die Bedienung von Google AdGrants zwar sehr nutzerfreundlich, aber für den Laien teils doch recht kompliziert gestaltet – vor allem in Hinblick darauf, die Qualifikation für das Programm nicht nur zu erhalten, sondern diese auch langfristig zu behalten. In vergangenen Schulungen und Workshops konnten ich dennoch verständlich erklären, wo die Stolperfallen liegen und wie dieses nützliche und vor allem effiziente Programm für moderne Werbung genutzt werden kann. Es ist auf jeden Fall machbar und es lohnt sich.

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