Online seinen frohen Glauben bekennen

von Unbekannt

Es ist eine so einfache Frage, und doch fast die Schwerste: in Worte zu fassen, warum man gerne glaubt. In der Öffentlichkeit ist man dieser Frage so gut wie nie ausgesetzt. Egal, ob man Kirchgänger ist, oder nicht – ob man im Verein, in kirchlichen Gruppen, oder im Job sein Christsein leben will: die Frage wird mir selten gestellt.

Umso bemerkenswerter, wie viele Menschen seit dem Start vor über zwei Monaten mittlerweile auf gerne-katholisch.de ihren Glauben bekannt und den Halbsatz vervollständigt haben: „ich bin gerne katholisch, weil…“. Die Bekenntnisse werden mit dem Vornamen veröffentlicht. So schreibt z.B. Michael: „…weil meine Freude am Leben, meine Liebe und Hoffnung hier ihren Platz findet“. Bene schreibt: „Gott spielt in meinem Leben keine Rolle, er ist der Regisseur“. Und ein Stefan schreibt: „weil die katholische Kirche nach langer Zeit als Atheist für mich zu einem Zuhause voller Liebe geworden ist.“. So individuell die Bekenntnisse der Einzelnen sind, haben sie doch alle etwas gemeinsam: „Katholisch sein…“ bedeutet für alle eine Bereicherung in ihrem Leben.

Man merkt an den unterschiedlich ausführlichen Antworten, wie Menschen sich mit dem Glauben auseinandergesetzt haben und ihn in Worte gebracht haben. So hat jemand z.B. aus der Konstitution „Gaudium et spes“ zitiert, andere können eine ganze Liste an Punkten anführen, warum sie gerne glauben und wieder andere halten es ganz kurz in einem Satz wie Waldemar, der schreibt: „weil ich Teil einer Weltkirche bin, die keine nationalen Grenzen kennt.“. Und das ist das Ziel der Seite: Anstoß zu sein, den Glauben bewusst, aktiv und froh zu leben.

Sehr persönliche, faszinierende und eindrucksvolle Bekenntnisse also, die die Menschen auf unserer Seite hinterlassen. Gegründet wurde gerne-katholisch.de von Theologiestudenten aus Frankfurt, Sankt Georgen. Wir bieten einen monatlichen geistlichen Impuls zu den Themen der Website, also die Vermittlung eines „frohen, bekennenden Glaubens“ an, der auf enorme Resonanz gestoßen ist. So schrieb Thorsten Laurentius Weber, Priesterkandidat aus dem Erzbistum Hamburg und ehemaliger Radiomoderator, über die Schönheit des Advents und wie man ihn würdig begehen kann. Kurz vor Weihnachten kommt der Impuls vom Limburger Priesterkandidat Christian Fahl (die Impulse sind nicht nur per Newsletter zu bekommen, sondern auch nachträglich noch abrufbar).

Die Möglichkeit der Vernetzung besteht mittlerweile auch bestens über Facebook – wo wir derzeit über 300 Freunde haben. Die Facebook-Seite ergänzt die eigentliche Homepage um aktuelle Infos zu Festtagen und Brauchtum. Natürlich twittern wir auch. Derzeit wird eine Diskussionsplattform geplant – als Einstieg wird das neue Buch von Papst Benedikt XVI. „Licht der Welt“ dienen (das wir zwischen den Jahren auch 5 mal verlosen können).

Die vielen positiven Zuschriften bestärken uns darin, ein interessantes und spannendes Projekt gestartet zu haben. Klaus Gerd schreibt uns dazu: „Ich freue mich über diese Seite, weil sie den fröhlichen Glauben an Christus in die Welt hinausträgt.“. Und das ist es, was wir fördern wollen.

Über Unbekannt

One thought on “Online seinen frohen Glauben bekennen

  1. Ich bin immer wieder erstaunt und erfreut, was hier für Artikel veröffentlicht werden 🙂 – ein gelungenes Projekt, dieses „Frischfischen“! Und auch gern-katholisch finde ich eine gelungene Idee – hoffentlich auch bald wieder mit mehr Tweets 😉

    Viele Grüße
    Veronika Kaiser

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