ruhrfisch | mobile und mediale Jugendpastoral im Bistum Essen!

von Unbekannt

„Innovativ, unterwegs, inspirierend, laut, nah, persönlich, ansprechend, authentisch, katholisch…“ – so präsentiert sich das Projekt „ruhrfisch“ von der Katholischen Kinder- und Jugendarbeit im Bistum Essen gGmbH.

Die Jugendpastoral des Bistums Essen sieht es als eine große Herausforderung an, die Lebenswelt der Jugendlichen ernst zu nehmen und damit auf die veränderten gesellschaftlichen und innerkirchlichen Veränderungen zu reagieren. Häufig haben junge Menschen keinen Kontakt zu Kirche und auch eine Auseinandersetzung mit der Frage „Woran und was kann ich glauben?“ findet kaum statt. Hier setzt „ruhrfisch“ in Form missionarischer Jugendpastoral an.

Jugendliche werden in ihrer eigenen Lebenswelt angesprochen und können so einen Kontakt zu Kirche und Glauben erhalten. Es entsteht quasi eine Verbindung zwischen der bisherigen jugendpastoralen Arbeit des Bistums Essen und Jugendlichen, die keinen oder wenig Kontakt zur Kirche haben und deren Angebote nicht kennen.

Ein herausragender Aspekt des Projektes „ruhrfisch“ ist das Ziel Kirche und die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen direkt in deren Lebenswelt kompatibel zu machen. Die Konfrontation der zumeist kirchenfernen Jugendlichen mit Glaubenszeugen und den speziell entwickelten mobilen und medialen Angeboten in ihrem Alltag und nicht in speziell kirchlichen Angeboten ist eine Innovation und Herausforderung zugleich. Die vorgestellte Form missionarischer Jugendpastoral ist ein bisher nicht praktizierter Versuch Wege zu finden junge Menschen als Kirche anzusprechen und sie zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrem Glauben anzuregen. Genau an diesem Punkt setzen die mobilen und medialen Angebote für junge Menschen in der MetRuhrpole an: Glaube und Spiritualität im Allgemeinen sollen in das Leben Jugendlicher integriert werden. Diese spezielle und innovative Form der Jugendpastoral begleitet dabei Jugendliche in diversen Prozessen, die ihnen eine Auseinandersetzung mit spirituellen Fragen des Lebens im Allgemeinen und dem christlichen Glauben im Besonderen ermöglichen können.

„ruhrfisch“ sucht den Kontakt zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen und für diesen Kontakt müssen sich Jugendliche nicht extra auf den Weg machen eine Jugendkirche zu besuchen oder zu einer Gruppenstunde kommen. Stattdessen kommen sie mit „ruhrfisch“ direkt bei Facebook und Twitter in Kontakt oder treffen ihn unterwegs in Bus&Bahn, auf Plätzen oder in Einkaufszentren.

Bei Facebook und Twitter können Jugendliche verschiedene Impulse verfolgen, selber Impulse setzen, Informationen zu verschiedenen Aktionen der Jugendpastoral erhalten, diskutieren, sich untereinander austauschen, Vorschläge zu Themen machen, Videos und Links teilen, eigene Ideen einbringen und Fragen zu Spiritualität und zum Glauben stellen.

Unterwegs sucht „ruhrfisch“ ebenfalls den Kontakt und den Austausch mit Jugendlichen und jungen Menschen. An verschiedensten Orten bietet „ruhrfisch“ die Free Hug-Campaign an, da diese einen recht simplen Weg aufzeigt mit Menschen in Kontakt zu kommen.

Benjamin Hoffmann
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